BannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
 

Asylbegehrende

Hilfe für die Ukraine !!!

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus dem Amt Hürup,

der Krieg in der Ukraine trifft uns alle. Viele sind bereit, auf unterschiedlichste Art zu helfen und das ist gut so!

 

Derzeit ist, zumindest offiziell, noch keine/r Vertriebene/r aus der Ukraine in  unserem Amt angekommen. Doch die Flüchtlingskoordination bereitet sich auf deren Aufnahme vor!

 

Mit folgenden Sachspenden können Sie uns in unserer Arbeit unterstützen:

 

- Geschirrhandtücher

- Waschbare, saubere, heile Wolldecken

- gut erhaltener,  voll funktionsfähiger Staubsauger

- Babylaken 140 x 70

- Einzelbett, NUR in der Größe 90x200 

- Damenräder, Jugend- und Kinderräder (gerne straßenverkehrstauglich o. mit leichten Mängeln)

- Funktionstüchtige Fahrradhelme

 

Falls sie etwas davon abgeben möchten, melden Sie sich bitte im Amt Hürup, Flüchtlingskoordination, Tel. 04634-8833.

 

Andere Sachspenden werden derzeit nicht benötigt; andernfalls ändern wir diesen Aufruf.

 

Sind Sie bereit zur Aufnahme von Vertriebenen?

Egal, ob Sie Vertriebene für wenige Tage aufnehmen können oder eine Wohnung zu vermieten haben, melden Sie sich bitte per Mail im Amt Hürup: nennen Sie uns bitte Ihre Telefonnummer.

Wir setzen uns dann sobald wie möglich mit Ihnen in Verbindung, kommen dann ins Gespräch über Ihre Möglichkeit und unseren Bedarf.

Bitte Mail an:

 

Ans Herz legen für weitere Informationen möchte ich Ihnen auch die Flüchtlingshilfe Flensburg und die Sonderseite „Ukraine“ der Stadt  Flensburg:

 

https://www.flensburg.de/ukraine

 

https://www.flensburghilftderukraine.de/

 

https://www.flensburg.de/Aktuelles/Ukraine-Portal/Ehrenamtliche-Helfer-in-/

 

https://www.schleswig-flensburg.de/Navigation-/Ukraine-Portal-1059-1082-1088-1072-1111-1085-1089-1100-1082-1080-1081-108/

 

Lassen Sie uns gemeinsam versuchen, die Menschen, die unsere Hilfe brauchen, zu unterstützen.

 

Kirsten Philipsen, Flüchtlingskoordination

 

 

 

 

 

 

 

HILFE GESUCHT !!!

 

Es gibt in Großsolt einen ehrenamtlich organisierten Deutschkurs.

 

Es funktioniert so, dass immer ein Lehrer und 1-2 Helfer den Unterricht gestalten.

Helfer unterstützen den Lehrer.

Sie arbeiten mit einzelnen Flüchtlingen unter Anleitung.

 

Jede Person, die Freude daran hat Menschen zu helfen unsere Sprache zu lernen, eignet sich und ist Willkommen.

 

Der Deutschkurs findet an 4 Vormittagen zwischen 10:30 Uhr und 12:00 Uhr in Großsolt statt.

Es ist auch möglich, z.B. an einem oder zwei Tagen fest eingeplant zu werden.

Dafür gibt es kein Geld, aber viel Freude und Anerkennung.

 

Wer nette Menschen kennenlernen möchte, darf sich gerne im Amt bei Kirsten Philipsen oder Viktoria Claußen melden.

 

Tel. 04634-8815     

oder 0172-3773739

 

 

 

 

Flüchtlingslotsen brauchen Unterstützung!

Seit dem Sommer 2015 wurde im Amtsbereich Hürup eine große Anzahl von Flüchtlingen aufgenommen. Diese wurden von vielen engagierten Helfern bei der Alltagsbewältigung unterstützt. Eine nächste große Herausforderung ist die Integration. Hilfe ist nötig, z. B. beim Deutschlernen, bei der beruflichen Orientierung, Vermittlung von Ausbildungsplätzen, bei der Wohnungssuche und vielen anderen alltäglichen Aufgaben. Weitere Auskünfte geben Viktoria Claußen (04634/8815), </script> , Hermann Schümann (04634/1400), Mayra Rivera (017631709044 ab 27.03.2017), email('mayra_riverarivera',''); (Mayra Rivera/al)

 

Was Flüchtlinge bzw. ehemalige Flüchtlinge jetzt benötigen –
Zur Situation der Flüchtlingslotsenarbeit und
Aufruf zur Unterstützung bei der Integration.


Anderthalb Jahre nach dem Sommer 2015, als zahllose Flüchtlinge am Flensburger Bahnhof willkommen geheißen und aus spontaner Überzeugung versorgt wurden, hat sich die Stimmung gegenüber Menschen auf der Flucht verändert. Das Jahr 2016 hat neue Fragen nach der Kapazität und dem Willen zur Hilfe aufgeworfen. Es gilt sicherlich, aufmerksam und geduldig umzugehen mit unbekanntem Potential und fremden Gewohnheiten – und wohl auch mit sehr subtilen Formen von (traumatischer) Gewalt, wenn Erfahrungen von Krieg und Verfolgung auf demokratische Kultur und ein etabliertes Gesellschaftsleben treffen.

Nichtsdestotrotz gibt es praktische und menschliche Tatsachen. Viele Asylsuchende sind im Sinne des Wortes angekommen und haben eine Bleibeperspektive für die nächsten Jahre. (Wie lange kann man jemanden “Flüchtling” nennen?). Unter ihnen gibt es vorbildliche Menschen, die bereit sind, sich ein würdiges Leben in diesem Land zu erarbeiten. Es gibt auch welche, die aus den unterschiedlichsten Gründen in ihrer Vergangenheit noch wie gefangen sind und denen es schwer fällt einfach “durchzustarten”. Dies sind aber Tatsachen, die der Vielfalt von Menschen entsprechen, wie sie auch unsere bisherige Gesellschaft ausmacht.

Wie wollen wir mit diesen Tatsachen umgehen? Hoffen wir aus der Ferne, dass sie alle eine gute Richtung nehmen, oder helfen wir ihnen, sich aus der beäugten Anonymität herauszubewegen? Nach der behördlichen Anerkennung stellt sich die Frage nach derjenigen, die das Leben bringt. Und zumindest die Chance auf Stabilisierung und neue Lebensfreude haben Menschen verdient, die Unerträgliches ertragen haben, in der Heimat wie auf der Flucht. Vermutlich werden es nicht alle schaffen – aber wie viele es schaffen, darum geht es hier.

Die Flüchtlingslotsen im Amt Hürup leisten nach wie vor einen großen Teil der Koordinations- und Vermittlungsarbeit im Alltag und natürlich, Integration. Einerseits geht es weiterhin um die “klassische” Lotsenarbeit, das Nötige zur Alltagsbewältigung. Zum anderen wird deutlich, dass es nun eine breitere Perspektive im Sinne von Nachbarschaft und Freundschaft braucht, vor allem für diejenigen, die nicht mehr nur ankommen, sondern anfangen wollen. Dafür braucht man eine Gemeinschaft, die über die Möglichkeiten unserer Gruppe hinausreicht.

Die Leistung der Lotsen bleibt aktuell und unverzichtbar für diejenigen, die noch ankommen werden oder im Ankommen sind. Vor allem aber ist ein Pool von menschlicher und methodischer Erfahrung entstanden, aus der heraus dieser Aufruf motiviert ist. Darüber hinaus zeigt sich aber auch, dass die Gruppe der Engagierten kleiner wird bei anhaltender Herausforderung.

Jedenfalls: Es braucht frische Kraft und weitere integrierende Schritte.
Fühlen Sie sich gerne angesprochen! Erzählen Sie es weiter!


Worum es z.B. geht:
- Hilfe beim Deutschlernen
- Nachhilfe für Schüler/Innen (gezielte Fächer)
- Hilfe bei der beruflichen (Um)Orientierung, Vermittlung von Ausbildung und erste Arbeit
- Integration in der Nachbarschaft
- Vernetzung mit lokalen Gruppen und Organisationen
- Fahrdienste (aktuell besonders: Frauen, die zum Frauenarzt fahren könnten); aber auch generell)
- Regelmäßiges Spazierengehen mit Müttern mit Babys
- Vermittlung und/oder Gestaltung von Freizeitmöglichkeiten
- Hilfe bei der Wohnungssuche und Umzugshilfe
- Bereitschaft zuzuhören und spontan schöne gemeinsame Momente zu ermöglichen


Kontakt:

Viktoria Claußen, Großsolt (04634) 8815,

Hermann Schümann, Rüllschau (04634)1400

Mayra Rivera, Ausacker 0176-31709044, .

Kontakt Amt Hürup

Amt Hürup

Schulstr. 1
24975 Hürup

 

 Telefon (04634) 880
E-Mail E-Mail: