Husby

Als Bürgermeister der Gemeinde Husby darf ich Sie sehr herzlich auf den Internetseiten unserer Gemeinde begrüßen. Diese Seiten sollen Ihnen Wissenswertes über die politische Gemeinde sowie die Vereine, Verbände und sonstigen Institutionen eröffnen. In Husby findet man alle Angebote zur täglichen Versorgung einschließlich Handwerk, Dienstleister, Schulen, Kindergärten, Ärzte, Apotheke und vieles mehr. Husby ist ein gefragter Wohn- und Gewerbestandort mit guter Verkehrsanbindung im Nahbereich der Stadt Flensburg.
Sollten Sie weitere Informationen wünschen, stehe ich Ihnen gerne in der Bürgermeister sprechstunde jeweils montags von 15.00 bis 18.00 Uhr im Gemeindehaus, Flensburger Str. 36, zur Verfügung. In dieser Zeit können Sie mich auch telefonisch unter 04634/337 erreichen. Weitere Fragen aus der Verwaltung beantworten Ihnen auch gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes Hürup unter der Telefonnummer (04634) 880.
Mit freundlichen Grüßen
H. - H. Tramsen
Bürgermeister
Schulen und Kindergärten: Ev. Kirchengemeinde Husby, Dänischer Kindergarten, Betreute Grund- und Hauptschule Husby freie/private Schulen: Dänische Grund- und Hauptschule Husby Danske Skole
Kirchen: Ev. Kirchengemeinde
Ur- und Frühgeschichte:
Siedlungsstellen und Einzelfunde der Jungsteinzeit (ca. 4300 bis 2300 v. Chr.), darunter zahlreiche Flintbeile, ein Messer der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur sowie Streitäxte der Einzelgrabkultur, bezeugen - ebenso wie ein überpflügter Grabhügel und zahlreiche Flintdolche aus der späten Jungsteinzeit - die Erschließung des Siedlungsraumes durch jungsteinzeitliche Bauern. Auch in späterer Zeit war das heutige Gemeindegebiet bewohnt, wie vier Grabhügel aus der älteren Bronzezeit und Urnenfunde der Bronzezeit (ca. 1700 bis 500 v. Chr.) beweisen. 1955 wurde beim Siedlungsbau am westlichen Ortsrand ein Urnenfeld entdeckt, das in der Zeit von 600 v. Chr. bis um Christi Geburt genutzt worden war. Insgesamt wurden hier bis 1960 etwa 1300 Urnen ausgegeben. Eine archäologische Sensation war der Fund eines Wagengrabes am Nordrand des Urnenfeldes. Abgesondert von den übrigen Bestattungen war hier ein Toter von vermutlich fürstlichem Rang verbrannt und beigesetzt worden. Von dem Wagen hatten sich nur die Metallbeschläge erhalten. Während der Wikingerzeit (ca. 800 bis 1100 n. Chr.) besaß Husby Bedeutung als regionales Zentrum und diente vielleicht auch als heidnisches Kultzentrum.
Geschichte:
Wie der alte Dorfkern im Nordosten bezeugt, war Husby ursprünglich als Runddorf angelegt. Im Jahre 1659 wurde das Pastorat während des so genannten „Polacken-krieg" von schwedischen Soldaten niedergebrannt. Außerhalb des Dorfes Husby auf dem Galgenfeld auf Husbyfeld befand sich eine Richtstätte. Der hier befindliche Galgen wurde im Jahre 1752 letztmals erneuert. Bis um 1860 war Husby ein reines Bauerndorf. An der 1872 zur Chaussee ausgebauten Landstraße lagen nur der Krug und die Schmiede. Nach Eröffnung der Bahnstation im Jahre 1881 verlagerte sicher der Mittelpunkt des Dorfes jedoch vom alten Mittelpunkt an die Landstraße im Süden. Hier entstand durch mehrere Geschäftshäuser eine neue Hauptstraße. In jüngerer Zeit ist Husby auch nach Westen und Norden gewachsen. 1886 wurde in Husby gemeinsam mit Gremmerup eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, aus der später eigene Dorfwehren hervorgingen (Husby, Gremmerup, Markerup/Husbyholz), die seit 1962 auch über einen Feuerwehrmusikzug verfügt.
Sehenswürdigkeiten:
Die romanische Granitquaderkirche von Husby wurde in der Zeit um 1200 errichtet. Durch den Anbau eines schiffsbreiten Oststeils wurde sie 1786 zur Saalkirche umgestaltet. Die granitene Taufe ist romanisch und stammt wie der Bau selbst aus der Zeit um 1200. Die barocke Kanzel besitzt einen Korb mit Figurendarstellungen von Christus, Paulus und den vier Evangelisten. Sie wurde 1691 von H. Buchholtz geschaffen. Der eingeschossige Backsteinbau des Pastorates wurde 1761/62 von T. Wendler errichtet.
Ebenfalls sehenswert: alte Bauernhäuser, alte Bäume, Bismarckdenkmal
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