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Asylbegehrende

Begrüßungsvideo

 

 

Flüchtlingshilfe-Spendenaufruf

Amt Hürup

Wir brauchen weiterhin Ihre Hilfe!

Für die ankommenden Flüchtlinge im Amtsbereich Hürup benötigen wir weiterhin Sachspenden.

 

Zurzeit werden ganz dringend
  • Wickeltische

  • Stubenwagen oder Wiegen

  • Tragegurte für Babys

  • größere Fernsehgeräte (ab 60cm Bildschirmdiagonale)

  • kleine Radiogeräte

  • Wasserkocher

  • Mixer

  • Bettwäsche/Spanntücher

  • Duschtücher

 

benötigt.

 

Ansprechpartner im Amt Hürup sind Frau Claußen oder Frau Philipsen, Telefon 04634-8815, Fax 04634-8822

Mail:

 

 

Flüchtlingslotsen brauchen Unterstützung!

Seit dem Sommer 2015 wurde im Amtsbereich Hürup eine große Anzahl von Flüchtlingen aufgenommen. Diese wurden von vielen engagierten Helfern bei der Alltagsbewältigung unterstützt. Eine nächste große Herausforderung ist die Integration. Hilfe ist nötig, z. B. beim Deutschlernen, bei der beruflichen Orientierung, Vermittlung von Ausbildungsplätzen, bei der Wohnungssuche und vielen anderen alltäglichen Aufgaben. Weitere Auskünfte geben Viktoria Claußen (04634/8815), , Hermann Schümann (04634/1400), Mayra Rivera (017631709044 ab 27.03.2017), (Mayra Rivera/al)

 

Was Flüchtlinge bzw. ehemalige Flüchtlinge jetzt benötigen –
Zur Situation der Flüchtlingslotsenarbeit und
Aufruf zur Unterstützung bei der Integration.


Anderthalb Jahre nach dem Sommer 2015, als zahllose Flüchtlinge am Flensburger Bahnhof willkommen geheißen und aus spontaner Überzeugung versorgt wurden, hat sich die Stimmung gegenüber Menschen auf der Flucht verändert. Das Jahr 2016 hat neue Fragen nach der Kapazität und dem Willen zur Hilfe aufgeworfen. Es gilt sicherlich, aufmerksam und geduldig umzugehen mit unbekanntem Potential und fremden Gewohnheiten – und wohl auch mit sehr subtilen Formen von (traumatischer) Gewalt, wenn Erfahrungen von Krieg und Verfolgung auf demokratische Kultur und ein etabliertes Gesellschaftsleben treffen.

Nichtsdestotrotz gibt es praktische und menschliche Tatsachen. Viele Asylsuchende sind im Sinne des Wortes angekommen und haben eine Bleibeperspektive für die nächsten Jahre. (Wie lange kann man jemanden “Flüchtling” nennen?). Unter ihnen gibt es vorbildliche Menschen, die bereit sind, sich ein würdiges Leben in diesem Land zu erarbeiten. Es gibt auch welche, die aus den unterschiedlichsten Gründen in ihrer Vergangenheit noch wie gefangen sind und denen es schwer fällt einfach “durchzustarten”. Dies sind aber Tatsachen, die der Vielfalt von Menschen entsprechen, wie sie auch unsere bisherige Gesellschaft ausmacht.

Wie wollen wir mit diesen Tatsachen umgehen? Hoffen wir aus der Ferne, dass sie alle eine gute Richtung nehmen, oder helfen wir ihnen, sich aus der beäugten Anonymität herauszubewegen? Nach der behördlichen Anerkennung stellt sich die Frage nach derjenigen, die das Leben bringt. Und zumindest die Chance auf Stabilisierung und neue Lebensfreude haben Menschen verdient, die Unerträgliches ertragen haben, in der Heimat wie auf der Flucht. Vermutlich werden es nicht alle schaffen – aber wie viele es schaffen, darum geht es hier.

Die Flüchtlingslotsen im Amt Hürup leisten nach wie vor einen großen Teil der Koordinations- und Vermittlungsarbeit im Alltag und natürlich, Integration. Einerseits geht es weiterhin um die “klassische” Lotsenarbeit, das Nötige zur Alltagsbewältigung. Zum anderen wird deutlich, dass es nun eine breitere Perspektive im Sinne von Nachbarschaft und Freundschaft braucht, vor allem für diejenigen, die nicht mehr nur ankommen, sondern anfangen wollen. Dafür braucht man eine Gemeinschaft, die über die Möglichkeiten unserer Gruppe hinausreicht.

Die Leistung der Lotsen bleibt aktuell und unverzichtbar für diejenigen, die noch ankommen werden oder im Ankommen sind. Vor allem aber ist ein Pool von menschlicher und methodischer Erfahrung entstanden, aus der heraus dieser Aufruf motiviert ist. Darüber hinaus zeigt sich aber auch, dass die Gruppe der Engagierten kleiner wird bei anhaltender Herausforderung.

Jedenfalls: Es braucht frische Kraft und weitere integrierende Schritte.
Fühlen Sie sich gerne angesprochen! Erzählen Sie es weiter!


Worum es z.B. geht:
- Hilfe beim Deutschlernen
- Nachhilfe für Schüler/Innen (gezielte Fächer)
- Hilfe bei der beruflichen (Um)Orientierung, Vermittlung von Ausbildung und erste Arbeit
- Integration in der Nachbarschaft
- Vernetzung mit lokalen Gruppen und Organisationen
- Fahrdienste (aktuell besonders: Frauen, die zum Frauenarzt fahren könnten); aber auch generell)
- Regelmäßiges Spazierengehen mit Müttern mit Babys
- Vermittlung und/oder Gestaltung von Freizeitmöglichkeiten
- Hilfe bei der Wohnungssuche und Umzugshilfe
- Bereitschaft zuzuhören und spontan schöne gemeinsame Momente zu ermöglichen


Kontakt:

Viktoria Claußen, Großsolt (04634) 8815,

Hermann Schümann, Rüllschau (04634)1400

Mayra Rivera, Ausacker 0176-31709044, .